Dr. Franz Hütter, M.A.

Als Sprach- und Literaturwissenschaftler beschäftigte ich mich schon während meines Studiums Anfang der 90er Jahre mit sprachpsychologischen Schwerpunkten. Die Kognitive Linguistik und Patholinguisitk faszinieren mich seit dieser Zeit ebenso wie die interdisziplinäre Forschung an der Schnittstelle zwischen Sprache, Denken und subjektivem Erleben.

  

Nach einer wissenschaftlichen Tätigkeit wechselte ich 1999 als Kommunikations- und Strategieberater in die Software-Branche, wo ich 10 Jahre IT-Projekte in der Automobilindustrie begleitete. Ich absolvierte Ausbildungen zum Lehrtrainer und Master-Coach (DVNLP/INLPTA) sowie in Psychotherapie (HPG) mit den Fortbildungsrichtungen Klinische Hypnose und Ericksonianische Hypnose sowie tiefenpsychologisch fundierter Körpertherapie.

 

Als Berater und Coach begleite ich Mitarbeiter, Führungskräfte und Unternehmen durch anspruchsvolle Kommunikations- und Veränderungsprozesse. Als Trainer und Speaker vermittele ich anwendungsorientiertes Wissen anhand von lebendigen Beispielen aus der Business-Praxis vereint mit wissenschaftlichen Anspruch. 

 

An der Hochschule für Angweandtes Management (HAM) in Ismaning lehre ich an der Fakultär für Wirtschaftspsychologie "Applied Cognitive Neuroscience" sowie "Trainings- und Coaching-Psychologie". Ich liebe den Kontakt mit den Studierenden, die frischen Impulse, die sie uns "alten Hasen" immer wieder geben und betreue mit großer Freude Bachelor- und Masterarbeiten. 

 

In der Forschung gilt mein Hauptinteresse den biologischen Grundlagen psychischer Kompetenzen. Am Institut für Pharmakogentik des Universitätsklinikums Essen habe ich zum Thema "Genetische Determinanten der Empathiefähigkeit" den Grad eines "Doktors der Naturwissenschaften in der Medizin" (Dr. rer. medic.) erworben und baue nun im Rahmen einer Post-Doc-Stelle einen Forschungsbereich zur "Genetik emotionaler Kompetenzen" auf. 

 

Mein besonderes Anliegen ist es, aktuelle Befunde der Gehirnforschung und der Psychologie für die Praxis nutzbar zu machen und im kollegialen Austausch mit Führungskräften, Personalentwicklern, Trainern und Coaches in konkretes Handeln umzusetzen. Darüber hinaus habe ich Neuro-Bullshit zu meinem Hobby erkoren: ich sammle aberwitzige Mythen über das Gehirn und verknüpfe mit deren Demontage eine fröhliche Wissenschaftstheorie. Nebenbei möchte ich dadurch einen Beitrag zu einem seriösen Praxistransfer aus den Life Sciences leisten.